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In der Praxis

Pflanzenbeleuchtung - vom Nachbarn zum soliden Forschungspartner

Mehrere Jahre lang waren sie gute Nachbarn und fanden genügend Gemeinsamkeiten, um gemeinsam einen erschwinglichen Photosynthese-Sensor zu entwickeln. Irgendwann zogen sowohl Sendot als auch Plant Lighting in geräumigere Räumlichkeiten um.... Die (etwas) größere Entfernung ist kein Hindernis für die Zusammenarbeit. “Sendot hat sehr gute Techniker, die für die Entwicklung von Sensoren benötigt werden, und wir wissen viel über Pflanzen”, sagt Direktor Sander Hogewoning. “Indem wir dort zusammenarbeiten, wo es sinnvoll ist, kommen wir beide weiter.”

Handlich und erschwinglich

Von den neuen Räumlichkeiten aus, die neben Büroräumen auch ein geräumiges Labor mit mehreren Klimazellen beherbergen, blickt Hogewoning mit Freude auf den Entwicklungsprozess des Photosynthese-Effizienzsensors von Sendot zurück. Ein multidisziplinäres Team mit Spezialisten aus beiden Unternehmen hat viele Monate daran gearbeitet.

“Wir hatten schon seit einiger Zeit fortschrittliche Photosynthesemessgeräte, aber ein solches Gerät ist viel zu komplex und teuer für den flexiblen Einsatz in der gärtnerischen Praxis”, erklärt der Botaniker. “Sendot wollte eine handliche, erschwingliche Version entwickeln, die die Gärtner auch selbst nutzen können. Eine Entwicklung, die von ihrer bestehenden Technologie zur Messung der Chlorophyllfluoreszenz ausgeht. Auch für uns wäre ein handlicher Photosynthese-Sensor sinnvoll, denn die Nachfrage nach flexiblen Forschungskapazitäten vor Ort ist groß.” Ein Entwicklungsprojekt war geboren

Effizientere Beleuchtung und CO2-Dosierung

Der entwickelte Photosynthese-Effizienz-Sensor wurde u.a. an Phalaenopsis getestet. Orchideen speichern CO in der Nacht (Dunkelperiode).2 zu speichern, um es am nächsten Tag (Lichtperiode) während der Photosynthese zu verbrauchen. Der kritische Moment am Tag, wenn fast das gesamte gespeicherte CO2 verbraucht wird, ist mit einem Photosynthese-Effizienz-Sensor leicht zu bestimmen. Die Effizienz, mit der das Licht für die ETR genutzt wird, nimmt dann nämlich schnell ab.

“Sie funktioniert im Gegensatz zu den meisten anderen Pflanzen, die tagsüber CO produzieren.2 absorbieren es und wandeln es direkt in Assimilate um”, sagt Hogewoning. “Was die ETR-Messung für Phalaenopsis-Züchter interessant macht, ist, dass sie damit ihre Exposition und CO2-Dosierung. Schließlich macht die volle Beleuchtung bei Phalaenopsis keinen Sinn, wenn die Pflanze kein CO2 mehr auf Lager. Und hohe Tageslichtintensitäten sind dann eher schädlich für die Pflanze. Sobald also die Lichtausnutzung in der Anlage abnimmt, ist es besser, die Beleuchtung zurückzuschalten oder auszuschalten. Das spart auch Kosten.”

Vom Labor in die Praxis

Prototypen des neuen Messgeräts wurden im Labor von Plant Lighting getestet und konnten bald in die Praxis umgesetzt werden. “Es stellte sich heraus, dass die Technologie in unseren Klimazellen gut funktioniert”, sagt Hogewoning. “Wir haben das mit unserer eigenen teuren Ausrüstung kritisch getestet und festgestellt. Soweit ich weiß, arbeiten bereits einige Orchideenfirmen mit dieser Technologie, was uns sehr freut. Wir haben jedoch kein kommerzielles Interesse daran. Es war schön, bei der Entwicklung zu helfen, aber es ist und bleibt ein Sendot-Produkt”.”

Im Herbst 2020 wird Plant Lighting die verschiedenen Sendot-Sensoren für die Photosyntheseeffizienz in einem Versuch mit exponierten Auberginen im Delphy Improvement Centre in Bleiswijk einsetzen. “Um Einblicke in einige noch ungeklärte Stressreaktionen zu erhalten, müssen wir die Photosynthese näher betrachten”, erklärt der Pflanzenphysiologe.

Zugänglich für viele

Er plant auch den Einsatz anderer Sensoren, wie z. B. des Sauerstoffsensors für die Wurzelumgebung. “Wir haben bisher noch nicht damit gearbeitet, aber es ist ein nützliches Kontrollinstrument, um die Forschungs- und Wachstumsparameter konstant zu halten, denn während der Forschung muss man sicherstellen können, dass auch die anderen Bedingungen kontrolliert werden. Die Landwirte werden es hauptsächlich zur Optimierung der Bewässerung einsetzen.”

Hogewoning signalisiert, dass Sensoren im Hightech-Gartenbau immer breiter und intensiver eingesetzt werden. “Eine vorhersehbare und zuverlässige Produktion wird immer wichtiger, vor allem im Lebensmittelgartenbau. Aber auch im Zierpflanzenbau wird man sich des Mehrwerts von Sensoren immer mehr bewusst. Sendot ist in dieser Hinsicht ein sehr interessanter Partner. Nicht nur wegen der technologischen Innovation, sondern auch, weil dieses Unternehmen sie für viele zugänglich macht.”

Einsicht immer und überall

Der Forscher sagt, dass er die Senbox-Datenplattform von Sendot für eine wunderbare Innovation hält, die er in seiner neuen Einrichtung dankbar einsetzt. “Man kann mehrere Sensoren daran anschließen, und wir verwenden eine ganze Reihe davon. Mit 48 Forschungsfächern in mehreren Klimakammern ist der Datenverkehr sehr hoch. Wir haben neun Senboxen im Einsatz, mit denen wir alle Daten überall und unabhängig voneinander auslesen können. So schaffen wir es, trotz der ganzen Hektik den Überblick zu behalten.”

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