Seit knapp 20 Jahren untersucht microLAN für Kunden im In- und Ausland die Qualität von Trink-, Abwasser und Oberflächenwasser. Es entwickelt spezifische Techniken zur Bestimmung und Überwachung des Vorhandenseins von Algen, Bakterien (als Indikator für Viren) und (Bio-)Chemikalien im Wasser. Es besteht eine wachsende Nachfrage nach ‘Frühwarnsystemen’, die zeit- und kostenaufwändige Laboruntersuchungen teilweise überflüssig machen.
Seit 2003 entwickelt MicroLAN Überwachungstechniken für die biologische und biochemische Wasserqualität. Wegen der Konzentration auf ALgene, BBakterien und BioCHemie (Toxine) wird das Unternehmen von Geschäftsführer und Inhaber Joep Appels oft als das ABC der Wasserqualität bezeichnet. Über das Indikatorbakterium E. coli werden sogar Viren, die über das Abwasser Krankheiten verbreiten können, genau überwacht.
Lange Beziehung
MicroLAN arbeitet bereits seit 2005 eng mit Sendot zusammen. Das macht sie zu einer der ältesten Beziehungen des Sensorherstellers. Appels: “Sendot ist sehr stark im Bereich der optischen Sensoren, die für unser ‘ABC’ besonders wertvoll sind. Unsere Arbeit umfasst Licht- und Fluoreszenzmessungen. Und wie wir ist das Unternehmen sehr auf Innovation und ‘intelligente Technologie’ ausgerichtet.”
Steigende Nachfrage nach Technologie
“Unser Land genießt weltweit einen hervorragenden Ruf in der Wasserwirtschaft. Das niederländische Know-how, auch das unsere, ist sehr gefragt”, erklärt der Wassertechnologe. In den letzten Jahren hat die Nachfrage nach Technologie auf dem Wassermarkt stark zugenommen. Das hat zur Folge, dass das Team von Appels mehr denn je beschäftigt ist. Die durch die Corona-Pandemie freigewordene Reisezeit - mehrere Monate im Jahr - hat der Unternehmer genutzt, um die Beziehungen zum Heimatmarkt zu stärken und neue Initiativen zu entwickeln.
Innerstaatliche Initiativen
In Zusammenarbeit mit einem Forschungslabor und einem Beratungsunternehmen, das für Wasserverbände, Behörden und Unternehmen tätig ist, wurde 2020 ein Projekt zur Online-Überwachung des Oberflächenwassers in der Stadt Breda und eine Reihe von Projekten zur besseren Erfassung des Nitratproblems in der Landschaft von Brabant ins Leben gerufen. Sensoren, unter anderem von Sendot, sind dafür unerlässlich.
“Wir haben Messplattformen mit Modems und Sensoren zur kontinuierlichen Messung in Kanälen, Gräben und Teichen installiert”, erklärt der Unternehmer. “Damit überwachen wir mehrere Qualitätsparameter. Die Messwerte werden drahtlos übertragen und über das Internet verarbeitet. Für die Gemeinde Breda wird nun eine App entwickelt, die der Öffentlichkeit einen Einblick in die aktuelle Wasserqualität an den verschiedenen Standorten bietet. Vor allem in den Sommermonaten, wenn sich viele Menschen im und auf dem Wasser aufhalten, ist dies notwendig.”
Neues Abenteuer im Nahen Osten
Solche Projekte kommen bei den Stakeholdern gut an, das merkt der Unternehmer an neuen Projektanfragen. microLAN und Sendot bereiten gerade ein großes Forschungsprojekt im Auftrag einer Ölgesellschaft im Nahen Osten vor. Im Mittelpunkt stehen dabei Bakterienmessungen des Spülwassers in den Leitungen. “In dieser Region zählt jeder Tropfen Frischwasser, daher wird unsere Arbeit sicherlich kritisch verfolgt werden”, erwartet Appels. “Wir kennen uns jetzt schon so lange und gut, dass ich großes Vertrauen habe, dieses neue Abenteuer gemeinsam mit Sendot anzugehen.”
