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Innovationsprojekt zur Entwicklung von Virussensoren gestartet

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Der Gewächshausgartenbau hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2027 praktisch keine Emissionen mehr zu erzeugen. Die Ableitung kann notwendig sein, weil die Unternehmen nicht ausschließen können, dass das Wasser krankheitserregende Viren enthält. Selbst im Zweifelsfall wird das Risiko nicht eingegangen und das Wasser vorsorglich abgeleitet. Die Landwirte benötigen eine ‘Echtzeit’-Messung, um festzustellen, ob das Wasser mit Viren kontaminiert ist. Im Rahmen eines kürzlich gestarteten Projekts wird ein Biosensor für den Nachweis von Viren im Wasser entwickelt.

Grund
Die Landwirte geben an, dass die Ungewissheit, ob ein pathogenes Virus im Wasser ist oder nicht, ein Grund für die Einleitung sein kann. Derzeit werden Wasserproben routinemäßig von Labors in den Betrieben der Erzeuger untersucht. Daher kann nur eine begrenzte Menge des Wasserstroms untersucht werden. Außerdem beträgt die Bearbeitungszeit mehrere Tage. Dies ist in vielen Fällen zu lang, so dass zur Beseitigung des Risikos eine Einleitung vorgenommen wird.

Messung von Viren im Wasser
Vor kurzem fand die Auftaktsitzung des Projekts ‘Entwicklung eines Virussensors’ statt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Prototyps eines optischen Biosensors als Demonstrator zum Nachweis von Viren in Wasserströmen von Gewächshausbetrieben.
Viele Viren im Gartenbau können (auch) über Wasser übertragen werden. Das Risiko von Viren ist ein Hindernis für eine optimale Wasserwiederverwendung. Mit einem Biosensor lassen sich die Risiken im Zusammenhang mit Viren im Wasser besser kontrollieren. Dieses Projekt bietet den Gärtnern eine zuverlässige Möglichkeit, das Vorhandensein von Viren im Wasser kontinuierlich nachzuweisen. Dazu könnte die Messung von Viren im Gewächshaus gehören, z. B. nach der Desinfektion, um zu überprüfen, ob das Desinfektionsmittel das Virus ausreichend abgetötet hat. Auch das Ausgangswasser (Gießwasser) kann gemessen werden. So kann verhindert werden, dass virushaltiges Wasser in den Betrieb gelangt. Symptome in der Kultur sind oft erst sichtbar, wenn es zu spät ist, eine frühzeitige Erkennung kann viel Leid verhindern.

Zwei Modellviren
In diesem Projekt wird der Virusnachweis im Labormaßstab anhand von zwei Modellviren, dem Gurkenpelzvirus und PlamV, untersucht. Auf der Grundlage von Kriterien wie Empfindlichkeit, Kosten und (voraussichtlichem) Weg zur Kommerzialisierung wird die vielversprechendste Anwendung in der letzten Phase dieses Projekts für Feldversuche weiterentwickelt.
Die Züchter in der Unternehmergruppe Wasser haben jedoch darauf hingewiesen, dass es wichtig ist, dass der Sensor zwischen Virusmaterial, das Infektionen verursachen kann, und Virusmaterial, das dazu nicht in der Lage ist, unterscheidet. Hierfür wurde ein wichtiges Go/No-Go-Moment in das Projekt aufgenommen; innerhalb von sechs Monaten sollte klar sein, ob eine solche Unterscheidung realisierbar ist.

Finanzierung und Durchführung
Dieses Projekt wird von der Stiftung Wissen in Ihrem Gewächshaus, Plantum, Stimuflori, Stowa, dem Top Sector Gartenbau und dem Top Sector Wasser finanziert. Außerdem wird dieses Projekt durch die Zusammenarbeit von Sendot Research, Groen Agro Control und Glastuinbouw Nederland ermöglicht. Die Durchführung dieses Projekts liegt in den Händen von SCFF, KWR Water Research Institute und TNO.

Möchten Sie mehr über dieses Projekt erfahren?
Über die E-Mail von Glastuinbouw Waterproof wird der Sektor regelmäßig über die Fortschritte des Projekts informiert. Für dieses Projekt wurde auch eine Projektseite eingerichtet, siehe Link unten.

Quelle: Innovationsprojekt zur Entwicklung von Virussensoren gestartet: Glasshouse Waterproof

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